Erfolgreicher Einstand in die Rückrunde

Neues Jahr, neues Glück, würde man sagen. Denn nach der langen Winterpause, welche der Heim-WM verschuldet war, ging es endlich wieder los für die mD-Jugend des VfR. Auch wenn man die Pause gut nutzen konnte, um zu trainieren und man sich mit Handballspielen im Fernsehen die Zeit vertreiben konnte, war man trotzdem erleichtert, endlich wieder selbst ins Geschehen eingreifen zu können.

Der erste Rückrunden-Gegner hieß TSV Milbertshofen. Im ersten Spiel konnte man nicht besonders überzeugen mit einer 21:10 Niederlage, deswegen war das Ziel auch, das Ergebnis nicht so deutlich ausfallen zu lassen. Doch leider fehlten die beiden besten (auch die einzigen 😉) Zwillinge der Mannschaft, Mohammed und Youssef und andere Spieler, weswegen der E-Jugendliche Matija sein Punktspiel-Debüt geben konnte.

Das Spiel an sich begann als eine sehr torarme Partie. Erfreulich war die Abwehrleistung, die ganze 8:20 Minuten ohne Gegentor überstand. Nur leider verpassten die jungen Wölfe, sich abzusetzen, dank Fehlwürfen, technischen Fehlern und ein paar fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichters. Dadurch konnte der Gegner wieder aufschließen, und ab dem Zeitpunkt wechselten sich die Mannschaften in einem ausgeglichenen Spiel mit der Führung ab.

Mit einem 8:6 hatte man jedoch einen soliden Vorsprung gegen einen Gegner, welcher mit seiner zum Teil aggressiven, fast schon brutalen Spielweise im ganzen Spiel (Achtung: Spoileralarm) je drei gelbe Karten und zwei-Minuten-Strafen bekommen hatte, die auch gerechtfertigt waren.

Im zweiten Abschnitt konnte der TSV Milbertshofen ausgleichen und eigene Akzente setzen. Doch der Schiedsrichter schien sich immer mehr zu der Heimmannschaft hingezogen zu fühlen, denn manche Gegentore wurden mit sieben Schritten angelaufen und viel zu weit im Kreis abgesprungen und, soweit es möglich war, hat er die Proteste der Garchinger missachtet.

So entwickelte sich ein Kampf, bei dem alle Torhüter mit überragenden Leistungen viele Tore verhinderten. Doch ca. 7 Minuten vor Schluss konnte sich der Gastgeber mit drei Toren absetzen. Die Reaktion des Garchinger Rudels war erstaunlich, dass sie immer noch ihre Leistung steigern konnten, und so konnte letztendlich Max per Siebenmeter 20 Sekunden vor Schluss den Endstand 16:16 markieren.

Fazit: In einem hart umkämpften Spiel konnten die Wölfe mit einer tollen Leistung ein eigentlich leistungsgerechtes Unentschieden rausholen, obwohl man mit den Entscheidungen des Schiedsrichters klar benachteiligt war. Auf dieses Spiel kann man dann immer wieder aufbauen, vor allem gegen ähnlich starke Mannschaften.

 

Aron Meier