Weibl. A-Jugend


Übergreifende Bezirksoberliga

  • Die Mannschaft

Hintere Reihe (v.l.):      Dirk Pfeiffer (Trainer), Sandra Pfeiffer, Lena Pfeiffer, Marcella Vadlau,
                                     Emma Ehrenberg, Sharon Burbat (Trainer), Carina Hochholzer (Trainer)

Vordere Reihe (v.l.):     Mette Last, Gertraud Kienberger, Antonia Lehmeier, Selin Günsoy, 
                                     Evgenija Stojanova


 

  • Trainingszeiten

Mittwoch:         18:30 - 20:00 Uhr im Business-Campus-Sportpark

Trainer:            Carina Hochholzer
Tel.:                  0157 / 73 16 83 77
                        

 

  • Tabelle und Spielplan
  • Neueste Beiträge unserer weiblichen A-Jugend

Durchwachsenes Spiel endet positiv

Spieltag Nr. 2 der mD-Jugend des VfR Garching. Gegner: der TSV Allach III. Nach dem eher enttäuschendem Saisonstart mit dem Unentschieden bei München-Laim von vorheriger Woche waren die Jungs auf Wiedergutmachungskurs und wollten die Zuschauer bei diesem Spiel noch einmal richtig mitreißen. Das Spiel begann nahezu perfekt für das Jungrudel. Vom Anpfiff an versuchten die Wölfe, einen großen Abstand zwischen sich und dem Gegner zu bringen, was größtenteils auch gelang. Nach zehn Minuten erhöhte Janis auf 8:3. Jeder merkte, dass die Gegner spielerisch nicht auf dem gleichen Level waren wie die VfR-Jungs, doch trotz eines komfortablen Vorsprungs von sechs Toren beim Spielstand von 12:6 konnten die Jungs nicht vollends zufrieden in die Kabine gehen. Mit zu vielen technischen hatte man sich ein wenig den Spaß am Spiel vermiest. Doch auch nach dem Seitenwechsel blieb die erhoffte Kehrtwende im Spiel des Rudels aus. Zwar konnte die Mannschaft zwischenzeitlich sogar auf sieben Tore wegziehen, doch Richtung Ende kamen die Gegner sogar noch auf vier Tore heran zum Endstand 21:17.

Fazit: In einem Spiel mit durchwachsener Leistung gewannen die Wölfe nicht schön, aber dennoch verdient, ein eher einseitiges Spiel. Trotz dem Sieg können die Jungs nicht ganz zufrieden mit ihrer Leistung sein. Zwar konnte man schon gute Akzente erkennen, doch man machte auch einfach viel zu viele technische bzw. individuelle Fehler. Lobenswert war aber (mal wieder) die Breite der Mannschaft, denn sechs von acht Spielern erzielten mindestens ein Tor, Lukas als Toptorschütze des Spiels traf sogar siebenmal.

 

Aron Meier

Jungwölfe bringen Tabellenführer im besten Spiel der Saison zum Verzweifeln

Spitzenspiel: 3. gegen 1. Die mD-Jugend des VfR Garching empfing zum Beginn des Heimspieltags den Tabellenführer HSG B-One. Die ganze Mannschaft fieberte diesem Spiel entgegen. Doch leider hieß das auch früh aufstehen. Aber das war zum Glück das kleinste Problem. Denn mit dem Tabellenführer hatte man natürlich keine leichte Aufgabe vor sich.

Das Spiel an sich begann aber nicht gut. Torschützenkönig Henri musste schon nach ungefähr 4 Minuten verletzt vom Spielfeld runter und konnte nicht mehr weiterspielen. Der Gegner begann stark und führte nach 7 Minuten bereits mit 7:2. Doch die Jungs ließen sich nicht hängen und blieben durch Tore von Tim, Pommes, Philip, Janis und Nico dran. Das Problem: Die Nummer 12 der HSG B-One ließ sich nicht kontrollieren. Da konnte Torwart Aron die am Ende stehenden 17 Tore des einzelnen Spielers auch nicht verhindern. So stand es eineinhalb Minuten vor der Halbzeitpause 9:12 aus Sicht des Rudels. Doch mit einer starken Abwehrleistung konnte man sogar auf ein Tor verkürzen. Und den vermeintlich letzten Angriff hatten die Gäste. Aron hielt mit seiner Parade aber den Rückstand von einem Tor fest. Da aber niemand nach vorne gelaufen war, war ein Gegenstoß leider nicht möglich. Janis bekam den Ball und lief bis zur Mittellinie. Da aber nur noch fünf Sekunden auf der Uhr waren musste er werfen. Und tatsächlich rutschte der Ball dem Torwart durch die Hände ins Tor. Die Wölfe glichen tatsächlich noch vor der Pause aus. Die Halle bejubelte die starke erste Hälfte der Jungs, doch Dirk beruhigte die Mannschaft wieder, es stand ja nur Unentschieden.

Und die zweite Halbzeit wurde zu einem echten Handball-Krimi. Bei ständigem Führungswechsel konnte sich aber keine Mannschaft mit mehr als zwei Toren absetzen. Auch von einem 4:0-Lauf des Tabellenführers ließen sich die Wölfe nicht aus der Ruhe bringen. Und mit dem überraschendsten Schachzug von Dirk löste sich fast das größte Problem: Er brachte Kevin als Gegenspieler der Nr. 12 ins Spiel. Und zur Überraschung vieler funktionierte das sehr gut. In den acht Minuten netzte sein Gegenspieler nur zweimal ein. Viele Angriffe wurden gut verteidigt und die meisten, die dann doch durchkamen, konnte Aron parieren. Und da andere aus der Mannschaft keine Tore warfen, hätte man zu diesem Zeitpunkt das Spiel entscheiden müssen. Doch die inkonsequente Chancennutzung wurde am Ende zum Problem. Zwei Minuten vor Schluss konnten die Gäste nochmal in Führung gehen, doch die direkte Antwort des Rudels ließ nicht lange auf sich warten: Mit seinem siebten Tor markierte Janis den 21:21-Ausgleich und gleichzeitig auch den Endstand eines höchst interessanten und packenden Spitzenspiels, welches vor allem die Zuschauer begeisterte. Die Tabellenkonstellation bleibt jedoch unverändert. Die jungen Wölfe aber haben durch den Sieg vom TSV Haar am Mittag leider keine Chance mehr aufzusteigen, da sie den direkten Vergleich gegen diese verloren haben. Im nächsten Spiel könnte man die Saison im Falle eines Siegs auf dem dritten Platz beenden. Falls aber im direkten Meisterschaftsduell gegen den TSV Haar die HSG B-One gewinnen sollte, hätte man sogar die Chance auf den zweiten Platz.

Fazit: In dem wohl packendsten Spiel der Saison trennten sich die beiden Mannschaften gerechterweise unentschieden. Zwar hätten die Wölfe trotz Verletzung und die daraus resultierende Abwesenheit ihres besten Torschützen das Spiel entscheiden können, was aber am Ende durch fehlende Konzentration misslungen ist. Die Verletzung von Henri zeigt aber auch, wie gut die Mannschaft aufgestellt ist und dass gleich mehrere Spieler auf hohem Niveau spielen können. Andererseits wäre ein Sieg der gegnerischen Mannschaft auch nicht ganz unverdient gewesen, doch eine steigende Torwart- und Abwehrleistung verhinderte dies. Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung und die Enttäuschung über den verlorenen Punkt verging spätestens beim frenetischen Beifall der Zuschauer.

 

Aron Meier

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Große Enttäuschung nach durchwachsener Leistung

Am Sonntag, den 30.06., traf sich die mD-Jugend zum zweiten Qualiturnier. Die Erwartungen der Spieler waren hoch, denn einen Monat zuvor hat man noch das erste Turnier dominiert und souverän ohne Niederlage gewonnen.

Doch im ersten Spiel gegen den TSV München-Ost gab es gleich einen Dämpfer. Die Gegner spielten einen sehr aggressiven Handball, sodass der sonst so erfolgreiche Rückraum um Lukas, Henri und Konrad es nicht schaffte, gute Chancen zu kreieren oder gar sich mehr als einen Meter von der Stelle zu bewegen, da die Gegner auch rund um die Uhr geklammert hätten. Und da es nur einen Auswechselspieler gab, konnte Dirk keine neuen Impulse setzen. In der Abwehr war die Leistung ebenfalls nicht zufriedenstellend. Der Gegner, angetrieben von einem überragenden, aber auch sehr aggressiven Spielmacher, brachte sich mit schönen Spielzügen vors Tor und setzten die Würfe zu unplatziert, als dass der Torwart Aron sie hätte halten können. So endete das Spiel mit 4:12 für den Gegner, was aber durchaus verdient war.

Im zweiten Spiel gegen TuS Prien ging der Beginn mal so komplett in die Hose: Fünf Gegentore in Folge in knapp fünfeinhalb Minuten beendete eigentlich schon das Spiel, bevor es überhaupt richtig begonnen hat. Doch auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel. Man machte weiterhin zu viele Fehler im Angriff und war in der Verteidigung nicht präsent genug. Immerhin konnte Jonas, der in der zweiten Halbzeit gegen den bis dahin etwas unglücklichen Aron als Torwart eingewechselt wurde, sich mit einigen Paraden auszeichnen. Doch am Ende stand ein 7:13 für die Gegner zu Buche, sodass der Einzug in die oberste Liga (BOL) schon nicht mehr möglich war.

Im vorletzten Spiel gegen PSV München wurde dann ein bisschen durchgetauscht. Der Rückraum wurde mit Nico, Aron und Lukas neu aufgestellt, der letztjährige Torschützenkönig Henri ging an den Kreis. Die Umstellungen machten sich bezahlt, denn der bisherig eher langsame Angriff nahm mit Lukas und Aron mehr Geschwindigkeit auf und wurde immer ideenreicher. Nach guten Anspielen an den Kreis konnte sich Henri ebenfalls auszeichnen. In der Abwehr steigerte man sich auch, doch die Gegner fanden zu oft eine Lücke, durch die sie zu Torabschlüssen kamen. Doch Matija im Tor parierte einige Würfe und verhinderte zwischenzeitlich Schlimmeres. In der zweiten Halbzeit steigerte man sich nochmal und verlor sie nur mit 7:8. Am Ende war es ein durchaus verdientes 11:15 für den PSV, für dass sie aber einige Wege mehr machen mussten, als sie dachten.

Im letzten Spiel ging es dann gegen den ESV Neuaubing um die goldene Ananas, also ein Kampf um die Ehre, damit man nicht Letzter wird. Die Vorzeichen waren gut, denn Neuaubing ist bei jedem ihrer Tore aufgesprungen als ob sie die WM gewonnen hätten, eine solche Rarität waren sie. Außerdem versprach das vorherige Spiel Gutes. Doch wenn man regelmäßig bei den Spielen der Wölfe dabei ist, hat man gelernt, nie zu wetten. Zwar entschied das Rudel das Spiel in den ersten vier Minuten, wo sie einen 5:0-Lauf hinlegten, doch das Spiel war trotzdem nicht fehlerfrei. Unsaubere Pässe und eine verbesserbare Manndeckung verhinderten, dass die Jungs mit größerem Abstand gewannen. Erfreulich war, dass Kevin nach vielen Bemühungen doch noch zwei Tore erzielte, eins davon ein Siebenmeter, mit dem er den verworfenen von Aron in der ersten Halbzeit wettmachte. Mit einem 13:8 schloss man das Turnier dann doch noch mit einem Sieg ab.

Fazit: Mit einer durchwachsenen Leistung kam das Rudel in die unterste der drei Ligen, was durchaus nicht den Erwartungen der Wölfe entsprach, weswegen die Jungs eine große Enttäuschung mit nach Hause brachten. Trotzdem freut man sich schon auf die neue Saison mit tollen Spielen und vielen Zuschauern.

 

Aron Meier